tierklinik | marienberg – Schulmedizin und Naturheilverfahren

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Klinikberichte

(Zeitungsveröffentlichungen aus unserer Klinik)

1. Diagnostik und Therapie von Kreuzotterbissen

Auch wenn in der Humanmedizin Kreuzotterbisse meist harmlos verlaufen und Todesfälle nur selten auftreten, sollte man die Gefahr eines Bisses bei unseren Haustieren aufgrund ihres geringeren Körpergewichtes nicht unterschätzen.
Aus unserer Sicht sollte man Schlangengiftserum zumindest für lebensbedrohliche
Fälle in der Kleintierpraxis immer vorrätig haben.
Nach Gabe des Antiserums ist die Prognose für das gebissene Tier als sehr gut einzuschätzen. Das Allgemeinbefinden der Tiere bessert sich in der Regel nach wenigen Minuten. Eine systemische Antibiotikaversorgung kann erwogen werden.



2. Femurkopfnekrose beim jungen Hund


Besonders Hunde kleiner Rassen werden in der tierärztlichen Praxis mit einer aseptischen Femurkopfnekrose vorgestellt.
Da diese Erkrankung kausal nicht heilbar ist, muss eine funktionelle Wiederherstellung des betroffenen Hüftgelenks und eine Schmerzfreiheit beim Patienten angestrebt werden. Eine gute und praktikable Möglichkeit bei kleinen Hunden ist hierbei die Femurkopfresektion. Zwischen Femur und Acetabulum bildet sich nach wenigen Wochen eine Nearthrose, die bei den meisten Patienten eine vollkommene Lahmfreiheit gewährleistet.
Da auch eine erbliche Disposition für die Entstehung der aseptischen Femurkopfnekrose vermutet wird, sollte ein Zuchtausschluß betroffener Tiere in jedem Fall erfolgen.



3. Fallbericht Trilostane- Nebenwirkungen


Die Möglichkeiten der Therapie eines Cushing- Syndroms sind vielfältig. Eine genaue Diagnose sollte bei jedem o.g. therapeutischen Verfahren gestellt werden. Danach steht es im Ermessen und vor allem der Erfahrung des Tierarztes und im Wunsch der Besitzer mit welcher Methode der Patient behandelt werden soll. Unsere Australien Terrier Hündin konnte durch einen Wechsel der Therapiemethode vor dem sicheren Exitus bewahrt werden. Alternativmedizinische Verfahren stärken das Immunsystem der Tiere, fördern den Stoffwechsel und die Ausscheidung.
Für die Anfangstherapie ist Trilostane eine gute Möglichkeit, die Symptome des Cushing bzw. die Tumorzellen in Nebenniere und Hypophyse zu reduzieren. Nach spätestens einem Jahr sollte die Trilostane- Therapie für wenigstens 3 Monate ausgesetzt werden oder besser noch durch eine adäquate alternative Therapie ersetzt werden, um die Überlebensdauer der Patienten zu verlängern.

Wir sehen auch ein späteres wieder Einsetzen der Trilostane- Therapie als unproblematisch an. Seit fast vier Monaten erfreut sich die Australien Terrier Hündin unter alternativmedizinischer Behandlung bester Gesundheit.